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Was ist das Messie - Syndrom?

Es bedeutet: sich über einen langen Zeitraum blockiert und gehemmt fühlen und verhaftet auf eigene Ideen bleiben, in gelernten Gedanken und in Reaktionen festgefahren bleiben und keinen Anfang und kein Ende kennen.

Dieses Erleben bringt automatisch Handlungsschwierigkeiten mit sich und man hat das Gefühl, dass die Energie nicht ausreicht, um normale Arbeiten zu verrichten. Die Situationen, die ein Handeln erfordern, schrecken ab und werden vermieden. So betrifft es insbesondere Menschen, die sich selbst als „Messies” bezeichnen und die häufig selbst benannte Schwierigkeiten mit dem Sortieren und mit der organisatorischen, planerischen und zeitlichen Einschätzung von Handlungen haben, die Routinetätigkeit sind.

Diese Unzulänglichkeit macht sich vor allem im Übergang von Gedanken zur Handlung (Nicht-Handlung) bemerkbar. Messies wünschen, etwas zu tun, und der Wunsch oder die Idee ist oft sehr stark. Dann kommt ein anderer Wunsch oder eine andere Idee und noch eine Idee... Dessen Verwirklichung aber bleibt aus. „Dieses mache ich später. Jenes mache ich morgen...“ Weder später noch morgen entstehen die Handlungen, um die Ideen zu verwirklichen. Nach einer ganzen Reihe kleiner, zusammenhangloser Handlungen ziehen Konzentrationsstörungen eine dauernde Handlungsunfähigkeit nach sich. Jede Tätigkeit wird unmöglich.

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